Hütte in den Alpen

Die Natur Europas kann wunderschön sein. Noch schöner ist sie, wenn man mitten drin ist und sie von allen Seiten aus bewundern kann. Viele Touristen kommen regelmäßig nach Österreich, nur wegen der Natur und um von den vielen Wintersportarten zu profitieren.

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Hütte in den Alpen

Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, um den Alltagsstress zu entfliehen und wieder neue Kraft zu schöpfen bietet sich ein Urlaub auf einer Hütte in den Alpen zu jeder Jahreszeit an. Auf der Homepage von Naturhäuschen findet sich eine Vielzahl solcher urgemütlichen Hütten in wunderschöner Natur, mitten in den Alpen, am Rande der Alpen auf einer schönen Bergwiese oder an einem glasklaren Bergsee gelegen. Ob man nun die Alpen in Deutschland bevorzugt, oder die Alpen der Nachbarländer, ist Geschmackssache. Die Alpenregion umfasst die Länder Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Schweiz, Slowenien, Monaco und Liechtenstein.

Natur in den Alpen

Das höchste Hochgebirge in Europa sind die Alpen, über 1200 Kilometer erstreckt es sich über mehrere Länder Europas. 200.000 km² Fläche beansprucht dieses Gebirge für sich. Der Mont Blanc, der sich zwischen Frankreich und Italien befindet, ist mit einer Höhe von 4810 Metern der höchste Alpengipfel. 128 weitere Viertausender Berge haben die Alpen zu bieten. Einige davon sind vergletschert. Einige Länder und ihre Naturschönheiten, in denen ein erholsamer Natururlaub in einer Hütte in den Alpen besonders schön ist, möchten wir im Folgenden gerne vorstellen.

Die Natur in den Alpen in Österreich

Eines der beliebtesten Urlaubsländer für eine Hütte in den Alpen ist definitiv Österreich. Vor der Hütte liegen beeindruckende Berge, grüne Wiesen, dichte Wälder und glasklare Seen. Die frische Bergluft, die wunderschönen Landschaften und eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt die es zu bestaunen gibt, sorgen für einen großen Wohlfühlfaktor. Im Nationalpark Kalkalpen, der im Jahr 1997 gegründet wurde und der sich in den Oberösterreichischen Voralpen befindet, findet man genau das alles. Der Hohe Nock ist mit einer Höhe von 1963 Metern der höchste Gipfel. Fichten- und Buchenwälder sowie Tannenwälder, lange Bachläufe, 800 Quellen und über 70 Höhlen sind im Nationalpark vorhanden. Die Klarahöhle hat das größte Höhlensystem, der Krestenbergschacht ist die tiefste Höhle. Mehr als 1000 Pflanzenarten wachsen im Park. Besonders erwähnenswert ist eine alte Buche, die aufgrund ihrer Baumringe dem Jahr 1474 zuzuordnen ist und wohl Europas älteste Buche ist.

Es leben 80 Brutvogelarten im Park, darunter sind auch viele bedrohte Arten wie Auerhuhn, Birkhuhn, Baumfalke, Wanderfalke, Eisvogel, Schwarzstorch, Hohltaube, Habicht, Steinadler, Uhu und noch einige mehr. 1500 Schmetterlingsarten konnten gezählt werden und 30 Säugetiere und einige gefährdete Reptilien leben in diesem Gebiet. Fischotter, Fledermäuse, Braunbären, Siebenschläfer, Biber und Luchse kann man mit etwas Glück entdecken.

Die Natur in den Alpen in Italien

Italien hat nicht nur Meer zu bieten, es beeindruckt auch mit einem großen Gebirge, vor allem aber hat Italien den größten Anteil an den Alpen zu verzeichnen und ist somit für einen Urlaub in einer Hütte in den Alpen geradezu prädestiniert. Aus ganz Europa zieht es naturliebende Urlauber entweder im Winter zum Wintersport oder in den wärmeren Monaten zum Wandern in die italienischen Alpen. Man kann beispielsweise den Nationalpark Stilfersjoch besuchen, der im Trentino, in Südtirol und der Lombardei zu finden ist. Er wurde im Jahr 1935 gegründet und besticht mit einer beeindruckenden Landschaft auf einer Fläche von 130.734 Hektar und damit zählt er zu den größten Naturschutzgebieten Europas. Bewaldete Berghänge, Wasserfälle und kleine Dörfer, die malerisch eingebettet unterhalb des Berges oder an Berghängen liegen und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt gibt es zu bestaunen.

Sogar im alpinen Hochgebirge gibt es Pflanzen, die sich dort an das Leben anpassen und leben können, wie beispielsweise der Gletscherhahnenfuß. Im Winter liegt er geschützt unter Schnee, und sobald der Schnee schmilzt und die Sonnenstrahlen auf den Boden treffen, fängt er an zu blühen. Alpenglöckchen, Arnika, Edelweiß, Meisterwurz und Enzianwurzel sind weitere Pflanzen, die man im Naturpark bewundern kann. Vor allem darf man sich in diesem Nationalpark über die Bartgeier freuen, die hier wieder ein Zuhause gefunden haben. Und noch über weitere Tiere wie Murmeltiere, Steinadler, Steinböcke, Rotwild, Gämse und Fledermäuse.

Die Natur in den Alpen in der Schweiz

Die Schweiz ist ein kleines Land, aber eines der schönsten Länder auf der Welt, es besticht durch die Alpen mit seinen hohen Gipfeln, zahlreichen glasklaren Seen und malerischen Dörfern. Ein Urlaub in einer Hütte in den Alpen in der Schweiz fühlt sich an, als wäre man im Paradies. Neben leckerem Käse und zartschmelzender köstlicher Schokolade kann man in der Schweiz die Natur, und noch mehr Natur und noch großartigere Natur genießen. Unbedingt sollte man den Naturpark Parc Ela besucht haben. Dieser liegt auf einer Fläche von 600 km² in Graubünden und ist der Größte in der Schweiz. Der Parc Ela mit seinen Alpenpässen Septimer, Albula und Julier bietet eine vielseitige Landschaft mit tiefen Schluchten, blühenden Wiesen, Wäldern, Gletschern und Bergseen. Der höchste Punkt im Nationalpark ist auf dem 3418 Meter hohen Piz Kesch. Und natürlich gibt es auch eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt zu bewundern. Ein besonderes Erlebnis im Park ist es, wenn man mit dem Wildhüter zusammen die Rothirsche beobachtet und in ihrer Brunftzeit ihren Brunftrufen lauscht.

Aktivitäten von einer Hütte in den Alpen aus

Ob man sich für Wintersport oder eine andere Aktivität in einer wärmeren Jahreszeit entscheidet, jedes Land in Europa hat von einer Hütte in den Alpen aus, unzählig viele Angebote. Gerne möchten wir im Folgenden ein paar Highlights vorstellen.

Paraglidung und Tandemflug

Wer sich für eine Hütte in den Alpen in Österreich entschieden hat und die Natur von oben genießen will, für den bietet sich Paraglidung oder ein Tandemflug beispielsweise im Stubaital an. Dies ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell wieder vergisst. Man gleitet über die wunderschönen Alpentäler, die Stubaier Gletscher und erlebt die Natur aus der Vogelperspektive.

Canyoning

Canyoning ist in der Alpenregion von Frankreich ein wunderbar aufregender Sport, der Action und Spaß verspricht. Der Canyon Acles ist bestens für dieses Abenteuer geeignet. Man geht einen kurzen steilen Weg durch den Wald, dann seilt man sich ab, rutscht und springt die Wasserfälle hinunter. Einer davon ist spektakuläre 20 Meter hoch. Mit der Bahn oder zu Fuß durch den Naturpark "Parc Ela" in der Schweiz. Die Rhätische Bahn mit der Albulalinie und Berninalinie zählt seit dem Jahr 2008 zum UNESCO-Welterbe. Diese 100-jährige, 130 km lange Bahnstrecke führt durch die Täler und das Hochgebirge des Albulatals im Naturpark "Parc Ela" in der Schweiz. Man kann die Strecke in 10 Etappen aufteilen. Ob man die Strecke mit der Bahn entdeckt, oder aber zu Fuß geht, ist jedem selbst überlassen.

Das Klima in den Alpen

Die Alpen sind für Europas Klima entscheidend. Sie trennen das atlantische, das pannonische sowie das mediterrane Klima. Die Alpen im Norden haben ein kühleres Klima wie der Süden, der milder ist. Und die Westalpen sind von den Winden, die vom Atlantik kommen geprägt und sorgen so für ein ausgeglichenes Klima im Gegensatz zu den Ostalpen. Die beste Reisezeit für eine Hütte in den Alpen in Österreich beispielsweise liegt im Juli, da Werte von bis zu 25 °C erreicht werden können. Im Januar liegt die niedrigste Temperatur bei 2 °C und ist somit für schneebegeisterte Winterurlauber die beste Reisezeit. Allgemein kann man über die Alpen sagen, dass die Sommer warm und angenehm sind, es im Winter sehr windig, kalt und bewölkt ist, es aber selten Minusgrade zu verzeichnen gibt.